Ausbildungsstellen zur Brandmeisterin / Brandmeister

Die Stadt Ennepetal (www.ennepetal.de) bietet zum 01.04.2018 mehrere Plätze für die

 

Ausbildung zur Brandmeisterin / zum Brandmeister

 

Als Brandmeisteranwärter/in werden Ihnen die feuerwehrtechnischen und -taktischen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt. Außerdem inbegriffen ist die Ausbildung zum Rettungssanitäter. Ziel des Vorbereitungsdienstes ist die spätere Übernahme der vielseitigen und verantwortungsvollen Aufgaben im Brandschutz, Hilfeleistungs- und Rettungsdienst.

 

Die Ausbildung dauert 18 Monate und wird im Beamtenverhältnis auf Widerruf abgeleistet.

Beginn ist der 01.04.2018.

 

Wir bieten Ihnen:

  • eine qualifizierte Ausbildung an einer externen Feuer- und Rettungswache
  • Ausbildung im Beamtenverhältnis
  • Monatliche Vergütung von 1.164,78 Euro und einen zusätzlichen Anwärtersonderzuschlag von 1.048,30 Euro sowie vermögenswirksame Leistungen
  • Übernahme bei erfolgreichem Abschluss der Laufbahnprüfung

 

Sie bringen mit:

  • mindestens einen Hauptschulabschluss
  • eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem handwerklichen, technischen oder einem anderen für den feuerwehrtechnischen Dienst geeigneten Berufszweig
  • Erfüllung der beamtenrechtlichen Voraussetzungen (z.B. deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines Mitgliedstaates der EU)
  • Führerschein Klasse B, Bereitschaft zur Ablegung der Führerscheinklasse C / CE wird vorausgesetzt

 

Ihre Stärken sind:

  • körperliche Fitness
  • Einsatzbereitschaft
  • Teamfähigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein

 

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, bewerben Sie sich bitte online über das Bewerberportal www.interamt.de bis zum:

 

20. August 2017

 

Wir bitten Sie, möglichst keine Bewerbungen per E-Mail oder per Post zu übersenden.

 

 

Die Stadt Ennepetal setzt sich für die berufliche Gleichstellung von Frau und Mann ein und möchte in verschiedenen Fachbereichen den Anteil der Mitarbeiterinnen erhöhen. Bewerbungen von Frauen begrüßen wir daher besonders.

 

Die Stadt Ennepetal ist eine kreisangehörige Stadt mit ca. 30.000 Einwohnern und liegt landschaftlich schön gelegen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Die Stadtverwaltung Ennepetal versteht sich als moderne Arbeitgeberin und beschäftigt eine Vielzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit unterschiedlichsten beruflichen Qualifikationen. Sie bietet ein ansprechendes Arbeitsumfeld und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten.

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

 

Herrn Schacht (Leiter der Feuerwehr)

Tel. 02333/73600

E-Mail: fschacht@ennepetal.de

 

oder

 

Frau Menne (Interner Service)

Tel. 02333/979-173

E-Mail: amenne@ennepetal.de

 



 

Beamter im mittleren Feuerwehrtechnischen Dienst

Voraussetzungen 

Vorausgesetzt wird ein erfolgreicher Besuch einer Hauptschule und eine für den Feuerwehrdienst förderliche abgeschlossene Berufsausbildung oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand.

 In der Regel wird keine praktische Tätigkeit nach Abschluss der Berufsausbildung verlangt, aber auch hier gibt es Ausnahmen (wie z. B. eine ein- bzw. zweijährige Berufsausübung).

 Die Bewerber müssen die allgemeinen Voraussetzungen für die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Widerruf erfüllen. Zum Beamten kann nur ernannt werden, wer

  1. Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedstaates der EU besitzt,
  2. die Gewähr dafür bietet, dass er jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzen und der jeweiligen Landesverfassung eintritt,
  3. gesund ist, eine volle körperliche Leistungsfähigkeit (Schwimmabzeichen) besitzt,
  4. in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen lebt,
  5. nach seinen charakterlichen, geistigen und körperlichen Anlagen für die Laufbahn geeignet ist und
  6. zum Einstellungstermin nicht älter als 28 ½ Jahre ist.

 Auswahlverfahren

 Nach Prüfung der Bewerbungsunterlagen und entsprechender Eignung, erhält der Bewerber eine Einladung zum Auswahlverfahren. Dieses gliedert sich in einen schriftlichen Teil sowie in einen praktischen und sportlichen Test.

 Ausbildung

 Die Ausbildungsdauer beträgt in NRW derzeit 18 Monate und schließt mit der Laufbahnprüfung für die Befähigung zur Laufbahn des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes ab.

 Inhalte und Ablauf

 Hauptbestandteile der Ausbildung sind eine feuerwehrtechnische Grundausbildung, eine Maschinisten- und Rettungssanitäterausbildung, sowie der Erwerb des Führerscheines der Klasse C oder CE, des Deutschen Sportabzeichens und des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens in Bronze.

 Der Unterricht erfolgt dabei unter anderen auf folgenden Gebieten:

 -          Allgemeine Grundlagen der Chemie und Physik

-          Staats- und Verwaltungskunde

Rechtsgrundlagen des Feuerwehrdienstes, Organisation und Dienstbetrieb der örtlichen Feuerwehr, Beamtenrecht, Haushaltswesen, Rechnungswesen, Verwaltungsschriftverkehr, Disziplinarecht, Personalvertretungsrecht

-          Fachbezogene Grundlagen

Brennen und Löschen, Wärmelehre, Elektrizitätslehre, Mechanik, Baukunde, Strahlenschutz, gefährliche Stoffe und Güter

-          Fahrzeug- und Gerätekunde

Löschgeräte, Pumpen, Schläuche, Armaturen und Zubehör, Rettungsgeräte, Normung und Geräteprüfung

-          Einsatzlehre

Einsatzplanung und Einsatztaktik, Gefahren der Einsatzstelle, Unfallverhütung, Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Rettungsdienst, Fernmeldedienst

-          Vorbeugender Brandschutz

-          Rettungsschwimmen und Konditionstraining

 Berufsausübung

 Die meisten Beamten des mittleren feuerwehrtechnischen Dienstes finden ihren Arbeitsplatz bei den kommunalen Berufsfeuerwehren. Daneben können sie auch in Feuerwehrschulen tätig sein.

 Tätigkeiten (Beispiele)

 -          Brandbekämpfung

-          Rettung von Personen und Tieren mit Hilfe von elektrischen, hydraulischen und pneumatischen Rettungsgeräten, tragbaren Leitern, Feuerwehrleinen, Sprungrettungsgeräten und Seilwinden

-          Bergung und Schutz von Sachgütern

-          Beseitigung von Hindernissen nach Unfällen und Unwettern

-          Hilfeleistung bei öffentlichen Notständen bzw. Unfällen und Beseitigung von allgemeinen Gefahrenzuständen

-          Ergreifen von Maßnahmen zur Beseitigung von Gefahren für unsere Umwelt

-          Einsatz im medizinischen Rettungsdienst

-          Fahren und Bedienen von unterschiedlichen Fahrzeugtypen, wie z. B. Tanklöschfahrzeuge, Trockenlöschfahrzeuge mit Pulverwerfern, fahrbare Drehleitern, Spezialfahrzeugen für besondere Schäden und Unfällen (z. B. ausgelaufene Gefahrstoffe), Unfallrettungswagen, Infektionswagen, Strahlenschutzfahrzeuge, in Häfen kommen außerdem Feuerlöschboote zum Einsatz

-          Durchführung handwerklicher Arbeiten, insbesondere Pflege und Instandhaltung der Fahrzeuge, Geräte und Wachgebäude

-          Durchführen von Sicherheitswachen verschiedenster Art

-          Brandschutzerziehung und -unterweisung von Dritten

 Fortbildung/Beförderung

 -          Wöchentliche Aus- und Fortbildung im allen Fachgebieten

-          Ausbildung zum Rettungsassistenten

-          Ergänzende Spezialausbildungen (Gerätewarte, Fachausbilder, Taucher, etc.)

 Lehrgänge, die zum/zur Gruppenführer/in bzw. Fahrzeugführer/in führen, können bei größeren Berufsfeuerwehren oder an den Landesfeuerwehrschulen belegt werden (Anpassungsfortbildung).

 Bei entsprechender Eignung ist eine Beförderung bis zum/zur Hauptbrandmeister/in möglich.

 Qualifizierte Gruppenführer/innen, Oberbrandmeister/innen bzw. Hauptbrandmeister/innen können bei Bedarf für den Einführungsdienst der Laufbahn des gehobenen Dienstes zugelassen werden (Aufstiegsfortbildung).