Die Feuerlöschkreiselpumpe

Feuerlöschkreiselpumpen sind meist heckseitig, teils auch in einem Geräteraum rechts oder links am Fahrzeug, in den Tanklöschfahrzeugen und Löschgruppenfahrzeugen fest integriert. Sie werden mit dem Fahrzeugmotor über den Nebenantrieb angetrieben.  Die Pumpe unseres Hilfeleistungslöschfahrzeuges verügt über eine automatische Schaumzumischung mit einem fest verbauten Schaummitteltank. Über eine Bypassleitung kann man Löschwasser direkt zurück in den Tank leiten um ein Überhitzen der Pumpe sowie im Winter ein Einfrieren des Löschwassertanks zu verhindern.

Der hydraulische Rettungssatz

Ein Rettungssatz besteht entweder aus einem separaten Spreizgerät und einem Schneidgerät, eventuell ergänzt durch einen oder mehrere Rettungszylinder, oder einem Kombigerät, das die Funktion von Schneid- und Spreizgerät in sich vereint Diesen Vorteil erkauft man sich aber mit einer geringeren Öffnungsweite der Spreizfunktion und einer etwas geringeren Schnittkraft. Der Rettungssatz wird von einem Ölkompressor mit 630 - 700 bar Arbeitsdruck betrieben. Da der Kompressor , Schneid- und Spreizgerät sowie die Rettungszylinder getrennte Geräte sind, werden diese mit dem Kompressor durch Hydraulikschläuche verbunden. Diese Schläuche befinden sich einsatzbereit auf Haspeln. 

Neben den Aggregatbetriebenen Geräten gibt es Akkugeräte, die durch einen Elektromotor betrieben sind. Die Leistung ist geringer, jedoch sind sie einfacher an unwegsame Orte zu bringen. Ein Nachteil bringt die begtrentze Akkukapzität bei längerem Einsatz mit sich.

Das Schneid- und Spreizgerät

Spreizgerät

Das Spreizgerät, auch Spreizer genannt, dient zum Auseinanderspreizen von verklemmten oder deformierten Autotüren oder zum Wegdrücken von Wrackteilen. Er kann auch zum Zusammendrücken oder Anheben verschiedener Materialien benutzt werden. Durch die multifunktional gestalteten Spreizerbacken - sie bestehen aus gesenkgeschmiedetem und gehärtetem, scharfkantigem Stahl - ist es auch möglich in kleinste Spalten zu gelangen. Je nach Modell üben die Spreizer einen Druck von bis zu 500 kN aus, Das  bedeutet, dass man mit einem solchen Gerät bis zu 50 Tonnen anheben kann. Das Spreizgerät des Hilfeleistungslöschfahrzeugs wiegt 24,9 Kg, was die Handhabung erschwert.

Schneidgerät

Das hydraulische Schneidgerät, auch Rettungsschere genannt dient zum Durchtrennen von Materialien,  bei einem Verkehrsunfall beispielsweise zum Abtrennen des Autodaches. Weil Autos immer stabiler gebaut werden, kommen bei Feuerwehren inzwischen Rettungsscheren mot einer Druck- bzw. Schneidkraft von bis zu mehr als 1.000 kN ( entspricht mehr als 100 Tonnen ) zum Einsatz. Das Schneidgerät hat ein Gewicht von 17 Kg.

 

Der Rettungszylinder

Rettungszylinder werden eingesetzt, wenn der Öffnungsweg des Spreizgerätes nicht ausreicht oder ein vom Spreizgerät bereits freigemachter Rettungsweg erweitert werden muss. Sie werden ebenfall hydraulisch betrieben und entwickeln einen Druck von bis zu 300 kN, das entspricht 30 Tonnen. In Ennepetal werden drei verschiedene Größen vorgehalten.

Auf dem Foto ist zusätzlich noch die Pedalschere zu sehen. Sie besteht aus speziell gehärtetem Material und ist durch die Bauart sehr handlich. Sie wird eingesetzt, wenn Personen mit den Füssen nach einem Unfall in der Pedalerie eingeklemmt sind.

Die maschinelle Zugeinrichtung

Das Hilfeleistungslöschfahrzeug der hauptamtlichen Wache und der Rüstwagen des ersten Löschzuges verfügen jeweils über eine maschinelle Zugeinrichtung. Sie wird über den Nebenatrieb des Fahrzeugs angetrieben und hat eine maximale Zuglast von 50 kN, das entspricht 5 Tonnen.

Die maschinelle Zugeinrichtung wird eingesetzt zur Sicherung von absturzgefährdeten Fahrzeugen oder Gegenständen oder zur Beseitigung von Gefahrenbäumen.

Der motorbetriebene Lüfter

Der taktische Einsatzwert eines Hochdrucklüfters ist, das beseitigen von Rauch aus Räumen, Treppenräumen und Gebäudeteilen.

In der Feuerwehr Ennepetal wird auf der Drehleiter und dem Hilfeleistungslöschfahrzeug der hauptamtlichen Wache und dem Löschgruppenfahrzeug des ersten Löschzuges je ein motorbetriebener Lüfter mitgeführt.

 

Der Stromerzeuger

Der Stromerzeuger wird bei der Feuerwehr zum Betrieb aller elektrischen Betriebsmittel die mitgeführt werden genutzt. Das Aggregat verfügt über 2 Drehstrom-CEE Steckdosen ( 400 V ), 3 Schutzkontaktsteckdosen ( 230 V ).Der Stromerzeuger wird durch ein Verbrennungsmotor angetrieben mit einer Motorleistung von 13,8 kW und einen Tankinhalt von 12 Litern. Das Gerät hat ein Gesamtgewicht von 150 Kg.